Folsäuremangel



Fast zwei Drittel der deutschen Bevölkerung leiden unter Folsäuremangel. Das lässt sich zum einen damit erklären, dass die meisten Menschen Folsäure nicht als Vitamin wahrnehmen und sich deshalb nicht darum kümmern mit ihrer täglichen Nahrung genügend Folsäure aufzunehmen. Zum anderen ist Folsäure ein Vitamin, dass in den meisten Nahrungsmitteln nur in Spuren vorkommt und es deshalb nicht einfach ist, genügend Folsäure an einem Tag zu sich zu nehmen. Ein weiterer Grund ist, dass der Körper Folsäure nur sehr schlecht speichern kann. Gerade mal 14-15g können im menschlichen Körper eingelagert werden. Dieser Vorrat würde für mehrere Wochen reichen, doch die meisten Menschen kommen gar nicht dazu, sich diesen Vorrat anzulegen.

Folsäuremangel Symptome



Die von der deutschen Agentur für Nahrungsmittel empfohlene
Folsäuremangel
Tagesmenge an Folsäure, die ein Mensch zu sich nehmen sollte, sind 0,4mg. Das erscheint im ersten Moment nicht viel, doch dadurch, dass unsere Nahrung nicht besonders reich an Folsäure ist und das Vitamin dazu noch licht- und wärmeunbeständig ist, wird dieser Wert von den meisten Menschen in Deutschland unterschritten. Das ist kein Problem, solange der Körper noch Folsäure-Reserven zur Verfügung hat. Ist dem nicht so, treten die ersten Folsäuremangel Symptome auf. Anzeichen von Folsäuremangel sind unter anderem Blutarmut (Anämie) und Durchfall. Besonders bei älteren Menschen wird die sogenannte makrozytere Anämie, eine Form der Anämie, die auf den Mangel von Folsäure oder Vitamin B12 zurückzuführen ist, deutlich häufiger von einem Folsäuremangel verursacht als vom B12-Mangel.

Behandlung der Folsäuremangel Symptome



In der Regel ist eine besondere Behandlung der Symptome nicht von Nöten, da es nur bei extremen Mängeln zu einer bedrohlichen Blutarmut kommt. In der Regel ist es deshalb ausreichen, wenn der Patient damit beginnt, Folsäure-Präparate in Form von Tabletten oder der gleichen zu nehmen. Anders sieht es jedoch aus, wenn Anzeichen von Folsäuremangel bei einer schwangeren Frau auftritt. Besonders schlimm ist dieser Mangel in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft. Denn dann kann der Folsäuremangel eine Schädigung des Neuralrohrs des Embryos nach sich ziehen. Das Neuralrohr ist die Vorstufe des späteren Gehirns und des Rückenmarks, weshalb eine Schädigung des Neuralrohrs sehr häufig mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung des Kindes weshalb eine Schädigung des Neuralrohrs sehr häufig mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung des Kindes einhergeht. Diese Schäden am Neuralrohr sind irreversibel, das heißt, einmal da werden sie nie wieder heilen. Schwangere Frauen sollten deshalb unbedingt darauf achten, dass sie genügend Folsäure zu sich nehmen. Hier ist die empfohlene Tagesdosis 0,6mg.





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